Essen & Trinken

 

Die sardische Küche ist zumeist einfach, man benutzt wenig Gewürze. Sie besteht aus viel Wurst und Fleisch, Brot und Käse, zudem an der Küste vorwiegend aus Fisch und Meeresfrüchten. Es wird generell wenig Gemüse serviert. Zu den beliebtesten Fleischgerichten zählen Lamm-, Schaf-, und Wildgerichte, es wird auch ab und zu Pferd, gelegentlich sogar Eselsfleisch serviert.

 

An der Küsten bekommt man vor Allem Muscheln, Thunfisch aber auch vereinzelt Meeräschen vorgesetzt.

 

Die Essgewohnheiten hierzulande sind für die meisten allerdings etwas gewöhnungsbedürftig. In der Früh reicht den meisten Sarden ein schneller Espresso oder Cappuccino und gelegentlich ein Stückchen Gebäck, zumeist wird jedoch nichts gegessen. Dennoch bieten die allermeisten Hotels inzwischen Frühstück nach mitteleuropäischen Gepflogenheiten an, auf ihre Brötchen müssen sie also nicht verzichten. Dafür wird mittags und abends umso üppiger gegessen. Diese Mahlzeiten bestehen normalerweise aus fünf Gängen, die, wie generell in Italien, mit sehr viel Genuss und Ruhe zu sich genommen werden.

 

Am besten und authentischsten kann man in sogenannten Argiturismo-Betrieben essen gehen, dies sind zumeist Bauernhöfe oder Farmen, jedoch sollte man ca. 1 Tag vorher reservieren. Essen ist auf Sardinien generell etwas teurer, unter 35 Euro kommt man zumeist nicht weg. Zu beachten sind auch die geregelten Öffnungszeiten, an die man sich hier sehr genau hält. Die Restaurants sind hierzulande von 12 – 14:30 Uhr nachmittags und von 19 – 22 Uhr abends geöffnet.

 

Sardinien besitzt durch die Vielfalt an unterschiedlichen Böden eine großen Anzahl guter Weine. Im bergigen Inneren der Insel wird zumeist Rotwein angeboten, je weiter man in die Küstenregionen vordringt, desto eher wird Weißwein serviert.